Greven - Lindenbeck




1730 gestattet der Gutsherr, Ulrich von Stralendorff, den Glasmacher, Johann Detlef Müller, für den Zeitraum von 12 Jahre im Südwesten der Feldmark an der Lankener Grenze auf der Grundlage eines Hauvertrages Wald zu roden und eine Glashütte zu betreiben. Die Pacht betrug 300,- Reichstaler im Jahr. Flurnamen wie "Hüttenbruch" und "Die Hütte" zeugen von den Standort. Auch auf der lankener Flur unmittelbar angrenzen gibt es den Flurnamen "Hüttensoll". Ob die Hütte in den 12 Jahren produzierte, wie der Vertrag es vorsah, ist nicht belegt.

1734 verkaufte von Stralendorff Greven, Lindenbeck und Beckendorf an die von Plessen

Im Süden der Gemarkung Lindenbeck befindet sich ein Hügel mit den Namen "Hüttenberg". Östlich davon beweisen Funde eindeutig das Bestehen einer Glashütte. Ist die Grevener Hütte hierher verlegt worden, oder ist dies eine neu angelegte. Die Güter Greven und Lindenbeck waren zu diesem Zeitraum zusammen in einer Hand. Vielleicht ist es auch eine "illigale" Hütte, zumal den Gebrüdern Müller vorgeworfen wird den Consens auch für Greven nicht gezahlt zu haben.


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